Video · 7:16 Min.

Energieausweis Mehrfamilienhaus: Festpreis statt Aufschlag

Das Video erklärt, warum die Preise für Mehrfamilienhäuser oft steigen, wer in der WEG zahlt, welcher Ausweis Pflicht ist und welche Fehler Bußgelder auslösen.

Für: Eigentümer und WEGs von Mehrfamilienhäusern in Bremen und Bremerhaven · Veröffentlicht am 24. Juli 2026

Dieses Video zeigt den Rechtsstand vom 24. Juli 2026. Seit 29. Juli 2026 gilt das Gebäudemodernisierungsgesetz (GModG, bis Juli 2026 Gebäudeenergiegesetz). Den aktuellen Stand finden Sie im Artikel zum Video.

Kapitel

  1. 0:00 Preisfalle bei Mehrfamilienhäusern
  2. 1:12 Festpreis statt Wohnungsaufschlag
  3. 2:05 Ein Ausweis pro Gebäude
  4. 2:42 Verbrauchs- oder Bedarfsausweis
  5. 3:36 Kosten in der WEG
  6. 4:52 Die drei gefährlichsten Fehler
  7. 5:13 Bußgeld und DIBt-Registrierung
  8. 6:04 Festpreispaket im Überblick
Energieausweis Mehrfamilienhaus Kosten

Transkript

Ganz ehrlich, zahlen Sie auch gerade viel zu viel für ein paar Seiten Papier? Achtung, liebe Eigentümer von Mehrfamilienhäusern, jetzt bitte ganz genau hinhören.

Wenn Sie nicht aufpassen, tappen Sie beim nächsten Energieausweis in eine massive, absolut unnötige Kostenfalle. In dieser Analyse knöpfen wir uns mal die völlig absurden Preisstrukturen auf dem Markt vor.

Wir zeigen Ihnen, wie Sie sich vor versteckten Kosten und fiesen rechtlichen Fallstricken schützen. Also legen wir direkt los. Stellen Sie sich mal diese absolut provokante Frage.

Würden Sie ernsthaft 2500 Euro für ein einziges, mickriges Stück Papier hinblättern? Wahrscheinlich nicht, oder? Aber Wahnsinn, auf dem aktuellen Immobilienmarkt passiert exakt das.

Jeden einzelnen Tag. Die Preise für Energieausweise explodieren förmlich, sobald Ihr Gebäude ein paar Wohnungen mehr hat. Der Preis wird einfach künstlich nach oben skaliert.

Und wer zahlt die Zeche? Sie als Eigentümer. Aber ganz ehrlich, muss das wirklich so sein? Halten Sie sich fest, jetzt kommt ein echter Aha-Moment. Schauen wir uns mal die nackten Zahlen der Verbraucherzentralen an.

Bei großen Objekten schießen die Marktpreise rasend schnell in den vierstelligen Bereich. Wir reden hier von 1500 bis zu völlig absurden 2500 Euro. Und jetzt kommt der absolute Kontrast.

Der Ansatz vom Bremer Experten Stefan Grosser. Da gibt's einen garantierten Festpreis. 499 Euro für jedes Mehrfamilienhaus ab zwei Wohneinheiten. Punkt. Kein fieser Aufschlag.

Null versteckte Kosten. Warum das so ist? Die Logik dahinter ist eigentlich total simpel, aber genial. Der traditionelle Markt rechnet immer mit einer Grundpauschale plus einem saftigen Aufschlag für jede einzelne Wohnung.

Aber denken Sie mal kurz drüber nach. Der Aufwand, um so ein Gebäude physikalisch zu bewerten, der verdoppelt sich doch nicht auf magische Weise mit jeder neuen Wohnungstür im Flur.

Die sogenannte Grosser-Methode gibt genau diesen Effizienzvorteil direkt an Sie weiter. Ein Gebäude heißt ein Festpreis. Die Systematik ist immer die gleiche, ganz egal, wie viele Parteien da unter einem Dach leben.

Und das bringt uns direkt zu einem der hartnäckigsten Mythen überhaupt, der täglich für füllige Verwirrung und leere Geldbeutel sorgt. Angenommen, Sie wollen jetzt nur eine einzige Wohnung in Ihrem Haus neu vermieten.

Braucht dann exakt diese eine Wohnung einen komplett eigenen Ausweis? Was denken Sie? Die Antwort ist ein lautes, rechtlich absolut bindendes Nein. § 79 des Gebäudeenergiegesetzes sagt dazu glasklar, es gibt immer nur einen einzigen Energieausweis für das gesamte Gebäude.

Völlig egal, ob Sie jetzt eine Einheit vermieten oder gleich das komplette Objekt verkaufen. Niemand, weder ein Eigentümer noch ein Mieter, kann einen Ausweis nur für seine spezielle Wohnung verlangen.

Dieses kleine Stückchen Wissen allein spart Ihnen schon richtig viel Geld. So, die entscheidende Frage ist jetzt, welchen Ausweis brauchen Sie eigentlich? Es gibt genau zwei Varianten.

Erstens, den Verbrauchsausweis. Der basiert knallhart auf den tatsächlichen Heizkosten der letzten drei Jahre. Und zweitens, den Bedarfsausweis. Hier zählt wirklich nur die nackte Bausubstanz und die verbaute Technik.

Das ist völlig unabhängig davon, ob Ihre Mieter absolute Dauerlüfter sind oder die Heizung im Winter permanent auf Anschlag drehen. Und jetzt gut aufpassen, hier kommt die wichtigste Zahl ins Spiel, damit Sie wissen, was für Sie Pflicht ist.

Die 5. Haben Sie ein Mehrfamilienhaus mit mindestens fünf Wohneinheiten? Super, Glückwunsch, Sie haben die freie Wahl. Haben Sie aber weniger als fünf Wohnungen?

Und Ihr Gebäude wurde vor November 1977 erbaut und seitdem nicht energetisch saniert? Tja, dann schreibt Ihnen der Gesetzgeber zwingend den Bedarfsausweis vor. Da gibt's dann keinen Spielraum.

Aber was passiert eigentlich da draußen im wahren Leben? Nehmen wir mal den absoluten Klassiker. Das Gebäude gehört einer Wohnungseigentümergemeinschaft, also einer WEG.

Wenn der Ausweis fällig wird, wer von denen zieht dann eigentlich das Portemonnaie aus der Tasche? Das Gesetz ist hier zum Glück eindeutig. Weil sich der Ausweis auf das gesamte Gebäude bezieht, ist das eine ganz klassische Maßnahme der gemeinschaftlichen Verwaltung.

Die Kosten werden fair nach Miteigentumsanteilen aufgeteilt. Nehmen wir mal diesen 399 Euro Festpreis bei einem Acht-Parteien-Haus. Rechnen Sie mal mit, das sind dann gerade einmal knapp 50 Euro pro Eigentümer.

Aber Vorsicht, diese Kosten sind absolut nicht auf Ihre Mieter umlegbar. Die gehören zu den Verwaltungskosten und haben in der Betriebskostenabrechnung rein gar nichts verloren.

Damit Sie in genau solchen WEG-Prozessen nicht Zeit, Nerven und monatelange Verzögerungen riskieren, Hier zwei extrem wertvolle Praxishacks direkt aus unserem Bremer Alltag.

Schritt 1. Sammeln Sie schon vorab die Heizkostenabrechnungen der letzten drei Jahre. Schritt 2. Setzen Sie das Thema frühzeitig auf die Tagesordnung der Eigentümerversammlung.

Wer das nämlich vergisst, der wartet unter Umständen ein ganzes Jahr bis zur nächsten Versammlung. Und das will wirklich niemand. Achtung, jetzt wird's kritisch.

Das hier sind die drei gefährlichsten Fehler, die Eigentümer immer wieder machen. Erstens, den Ausweis viel zu spät bestellen. Leute, der muss schon bei der ersten Besichtigung vorliegen.

Zweitens, Pflichtangaben in der Immobilienanzeige vergessen. Und drittens, blindlings irgendwelche Billiganbieter im Netz nutzen, ohne deren Arbeit zu checken. Warum genau das so brandgefährlich ist?

Wegen exakt 10.000 Euro. Kein Witz. Das ist das Bußgeld, das Ihnen als Eigentümer droht, wenn Sie Pflichtangaben weglassen oder durch so ein unseriöses Portal einen fehlerhaften Ausweis vorlegen.

Dann haften Sie dafür ganz persönlich. Das gilt schlichtweg als Ordnungswidrigkeit. Und glauben Sie mir, Abmahnvereine warten da draußen regelrecht auf solche leichtfertigen Fehler.

Auf diesen ganzen Do-it-yourself-Portalen tragen Sie das volle Risiko für jede einzelne falsche Eingabe. Ein einziger Klickfehler? Zack, 10.000 Euro Problem. Gehen Sie stattdessen zu einem Experten, der beim Deutschen Institut für Bautechnik, kurz DIBT, registriert ist, sieht die Welt völlig anders aus.

Da wird jede Angabe geprüft, optimiert und absolut rechtssicher abgewickelt. Sie lagern Ihr persönliches Haftungsrisiko einfach aus. Viel entspannter, oder? Und das bringt uns direkt zur ultimativen, sicheren Lösung.

Das 399-Euro-Festpreispaket eliminiert all diese Risiken auf einen Schlag. Sie bekommen 100% Rechtssicherheit. Durch die DIBIT-Registrierung, eine total bequeme telefonische Datenaufnahme, eine blitzschnelle digitale Lieferung innerhalb von 24 Stunden.

Und das ist extrem wichtig für Vermietung und Verkauf. Eine Best-Case-Optimierung. Da wird wirklich der bestmögliche, gesetzlich zulässige Energieeffizienzwert für Ihr Gebäude herausgeholt.

Das ist ein echter Hebel für den Wert Ihrer Immobilie. Also, lassen Sie sich vom Markt bloß nicht mit absurden Aufschlägen abkassieren und riskieren Sie um Himmels Willen keine fünfstelligen Bußgelder.

Holen Sie sich die volle Kalkulierbarkeit für Ihr Mehrfamilienhaus zurück. Besuchen Sie jetzt sofort energipassbremen.de oder greifen Sie zum Hörer und rufen Sie an unter 0421-689-4123.

Und fragen Sie sich zum Schluss mal selbst. Sind Sie noch der wahre Eigentümer Ihrer Immobilienrendite oder subventionieren Sie mit Ihrem Geld bereits ein völlig veraltetes System?

Machen Sie es gut und bis zum nächsten Mal.

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„Insbesondere der 24h-Express klingt für viele Eigentümer sehr interessant. Gerne würden wir prüfen, ob wir Sie als Energieausweis-Partner auf unserer Seite empfehlen können.“

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„Vielen Dank für den Bedarfsausweis der auch recht gut ausgefallen ist. Mir hat die Zusammenarbeit gut gefallen und ich werde ab jetzt alle Energieausweise über Sie anfertigen lassen.“

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